Wissen · Nachhaltigkeit
Biologisch abbaubare Stretchfolie: kein Mikroplastik, PAS 9017 zertifiziert
Die High-End-Stretchfolie, die sich nach festgelegter Nutzungsdauer im Kontakt mit der Umwelt vollständig abbaut. Während der gesamten Nutzung verhält sie sich wie eine klassische PE-Stretchfolie – erst in der Umwelt startet die Umwandlung des Kunststoffs in bioverfügbare Wachse.
Umwandlung des Kunststoffs in bioverfügbare Wachse
Phase 1
6–24 Monate
Lager- und Nutzphase
Volle strukturelle Stabilität und Wickelkraft wie bei konventioneller PE-Stretchfolie. In dieser Phase zu 100 % recyclebar.
Phase 2
3–5 Monate
Übergangsphase
Licht, Luft, Feuchtigkeit und Wärme lösen den fortlaufenden Zerfall aus: Das Polymer wandelt sich chemisch in bioverfügbares Wachs um.
Phase 3
12 Monate
Zurück zur Natur
Natürlich vorkommende Bakterien und Pilze im Boden mineralisieren das Wachs unter mesophilen Bedingungen zu CO2, Wasser und Biomasse.
Bioumwandlung – was in Phase 3 passiert
Das bioverfügbare Wachs wird biologisch umgewandelt. Dies erfolgt durch Mineralisierung über natürlich vorkommende Bakterien und Pilze im Boden und unter mesophilen Temperaturbedingungen.
- Wachs wird vollständig assimiliert.
- Kein Mikroplastik.
- Es bleiben keine Giftstoffe in der Umgebung zurück.
- Endprodukte: CO2, Wasser und Biomasse.

PAS 9017 zertifiziert
- Getestet und zertifiziert nach dem internationalen Standard zur biologischen Abbaubarkeit (BSI PAS 9017), untermauert durch EN-, ASTM- und ISO-Standards (ASTM D5988 / ISO 17556).
- Ein Prüfprotokoll auf Basis klarer Pass/Fail-Kriterien ermöglicht die Bewertung der Technologie anhand unabhängiger Kriterien.
- Bewitterung mit chemischer Analyse belegt die Umwandlung des Polymers in Wachs.
- Ökotox-Tests weisen nach, dass das entstehende Wachs keine giftigen Substanzen enthält.
- Nachweis des vollständigen biologischen Abbaus des Wachses.
- Die Konformitätsprüfung nach PAS 9017 erfolgt durch ein unabhängiges Drittlabor.
- Der Standard wurde bereits von weiteren Ländern übernommen, u. a. PNS 2166 (Philippinen) und MSZ 29017 (Ungarn).
Standard: «Plastics – Biodegradation of polyolefins in an open-air terrestrial environment», BSI PAS 9017 – biologischer Abbau von Polyolefinen in der freien Umgebung an Land.
Häufige Fragen
Wie funktioniert biologisch abbaubare Stretchfolie?
Die Folie bleibt während der Lager- und Nutzphase (6–24 Monate) vollständig stabil und ist in dieser Phase zu 100 % recyclebar. Gelangt sie unkontrolliert in die Umwelt, starten Licht, Luft, Feuchtigkeit und Wärme eine Übergangsphase von 3–5 Monaten, in der das Polymer in bioverfügbares Wachs umgewandelt wird. In rund 12 weiteren Monaten mineralisieren Bakterien und Pilze dieses Wachs zu CO2, Wasser und Biomasse.
Entsteht Mikroplastik?
Nein. Das Wachs wird vollständig assimiliert, es bleibt kein Mikroplastik und es bleiben keine Giftstoffe in der Umgebung zurück.
Ist die Technologie zertifiziert?
Ja. Die Folie ist nach dem internationalen Standard BSI PAS 9017 für die biologische Abbaubarkeit von Polyolefinen in der freien Umgebung an Land geprüft und zertifiziert, untermauert durch EN-, ASTM- und ISO-Standards (ASTM D5988 / ISO 17556). Die Konformitätsprüfung erfolgt durch ein unabhängiges Drittlabor.
Kann die Folie trotzdem recycelt werden?
Ja. Solange die Folie strukturell stabil ist – also im gesamten normalen Produktlebenszyklus – ist sie sortenrein zu 100 % recyclebar. Der biologische Abbau startet erst bei dauerhaftem Kontakt mit der Umwelt.
Gibt es die Folie auch mit Rezyklatanteil?
Ja. Wir liefern die biologisch abbaubare Stretchfolie in der Schweiz als Maschinenrollen, Handrollen und Bündelstretch – optional mit 35 % PCR-Rezyklatanteil.
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Verfügbar als Maschinenrollen, Handrollen und Bündelstretch – auf Wunsch mit 35 % PCR-Anteil. Lieferung in die ganze Schweiz, Preise in CHF inklusive Verzollung.
